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Chemnitz.Altchemnitz.dl

Balken Flussbadflussbad alt neu karte flussbad

  • Altchemnitzerbad
  • Flussbad
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  • Flussbad2008
Das Flussbades in Altchemnitz an der Chemnitzer Schulstrasse wurde von einem kleinen "toten" Arm der Chemnitz gespeist und konnte durch den späteren Einstaz von Filteranlagen eine recht gute Wasserqualität vorweisen. Neben dem großen Schwimmbecken (50 x20 m), wo auch ein Teil für Nichtschwimmer vorgesehen war, befand sich noch ein Planschbecken auf dem Gelände-umringt vom Spielplatz und einer Großschachanlage. Auf den Wiesen gab es auch ein Volleyballfeld und die Möglichkeit Fußball zu spielen.

 

 

Balken Wirkbauwirkbau alt neukarte wirkbau

  • Schubert&Salzer
  • Schubert&Salzer1
  • Wirkbau
  • Wirkbau1 (2)
  • Wirkbau1
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Am 25. Mai 1883 ließen sich der Kaufmann Carl August Schubert und der Maschinenbauer Franz Bruno Salzer als Besitzer einer in der Poststraße 35 eingerichteten Werkstatt für den Bau von Strumpfwirkmaschinen in das Handelsregister Chemnitz eintragen.
In der Annaberger Straße 73 entstand 1927 als Firmenerweiterung die neue Schmiede mit einem Aufzugs- und Uhrturm des Architekten Erich Basarke. Dieser 63 Meter hohe Backsteinturm mit Uhr- und Glockenwerk, dekoriert mit Konsolen, Zinnenbekrönung und Turmspitze, wurde zum Wahrzeichen der Firma. Bis 1993 war der Wirkbau Produktionsstätte für Textilmaschinen.
Im 2. Weltkrieg zerstörten Bomben das Gelände an der Lothringer Straße/Annaberger Straße. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Hauptwerk demontiert und 1948 "Im Namen des Volkes" enteignet. Schubert & Salzer formierte sich in Ingolstadt neu.
Nach einer aufwändigen Sanierung unter Gesichtspunkten des Denkmalschutzes wird der Bau seit 1996 als Gewerbepark genutzt. Quelle: CMT CHEMNITZ GmbH, Industriearchitek Förderverein Industriemuseum Chemnitz

 

 

Balken Scwalbegermania alt neukarte schwalbe

  • Germania
  • Schwalbe Fabrikstrae
  • Schwalbe Fabrikstrae2008
  • Schwalbe Montagehalle_1873
  • Schwalbe
  • Schwalbe1
Das Unternehmen geht auf die im Jahre 1811 gegründete Maschinenfabrik "Germania" von J.S. Schwalbe zurück. Seit 1856 war das Unternehmen in der Chemnitzer Fabrikstraße etabliert und firmierte dort unter "Maschinenfabrik Germania von J.S. Schwalbe & Sohn".
1900 folgt die Produktionsaufnahme im neuen Zweigwerk im damaligen Chemnitzer Vorort Altchemnitz, der später zu Chemnitz eingemeindet wurde. Zum Produktionsprofil gehörten damals u.a. Wärmetauscher, Chemieanlagen, Reaktoren, Reaktionskolonnen und Lokomotivkessel. Aufgrund der totalen Zerstörung des Stammbetriebes in der Fabrikstraße durch alliierte Luftangriffe 1945 wird das Stammwerk aufgegeben und das bisherige Zweigwerk in Altchemnitz zum Hauptwerk ausgebaut.
Nach dem Volksentscheid von 1946 in Sachsen wurde auch dieser Betrieb in Volkseigentum übergeführt und nannte sich fortan "VEB Apparate- und Anlagenbau Germania. Nach der Wende stand das Werk unter Verwaltung der Treuhand und nannte sich ab 1990 "Germania Chemnitz GmbH, Apparate- und Anlagenbau". In Folge der am 1. Mai 1996 durchgeführten Gesamtvollstreckung bildeten sich diverse neue Betriebe, die allesamt den Begriff "Germania" führen, aber lediglich die Größe eines Handwerkbetriebes besitzen.

 

 

Balken Muehlepapiermuehle alt neukarte papiermuehle

  • Altchemnitz_Papiermuehle_1841
  • Altchemnitz_Wasserwerkspark
  • Altchemnitz_Wasserwerkspark2
Die Papiermühle von Friedrich Gottlieb Kühn stand auf dem heutigen Gelände  des Wasserwerkspark.
1844 ließ ein gewisser Keller in der Papiermühle von K. F. G. Kühn aus Lumpenpapiermasse in Druckpapier umwandeln.Er gewann dies durch Holzstoff. Es war das erste holzhaltige Druckpapier der Welt um wurde dann in Frankenberg verdruckt. Keller war der Erfindung des Holzschliffverfahrens.

 

 

Balken michaelismichaeliskirche alt neukarte michaeliskirche

  • ALTCHEMNITZ_Kirche_1845
  • Michaelis1
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Bereits um das Jahr 1200 hatte Altchemnitz eine Kirche, welche neben der heutigen Schule stand. Jedoch ist über die Gründung nichts Näheres bekannt. Sie soll aus einer einfachen Krypta entstanden sein und war den Aposteln Petrus und Paulus geweiht.

Vor dem 30 jährigen Krieg war Altchemnitz selbständige Parochie (Amtsbezirk eines Geistlichen). Während in diesem Krieg die Kirche verschont blieb, waren nur noch drei Einwohner am Leben. Die bis ins Jahr 1700 zurückgehenden Kirchenbücher belegen, dass Altchemnitz nach dem Krieg zur Filiale der Parochie St. Nikolai in Chemnitz wurde. Die Einwohnerzahlen nahmen im Zuge der Industrialisierung deutlich zu. So wurde Altchemnitz am 30. November 1884 wieder eine eigene Kirchgemeinde mit eigenem Pfarramt und 3.900 Gemeindegliedern. Am 1. Oktober 1894 wurde der bis dahin eigenständige Vorort Altchemnitz mit Chemnitz vereinigt.
Nachdem die Peter-Pauls-Kirche bereits am 2. Weihnachtsfeiertag 1887 durch ein ausgebrochenes Feuer bedroht wurde, sollte der 9. Januar 1888 zu einem traurigen Tag der Gemeinde werden. Das angrenzende Gut war durch Brandstifter in Flammen aufgegangen, welche durch den heftigen Sturm auch die Kirche erfassten. Alle Löschversuche scheiterten und so brannte sie innerhalb von zwei Stunden ab. Schon vor der Katastrophe wurden Gedanken zum Neubau einer Kirche geäußert, diese mussten nun verwirklicht werden. Es wurde dafür ein Kirchenbaufonds angelegt und die kirchlichen Veranstaltungen fanden im nahe gelegenen Gasthaus und Pfarramt statt. Im Juni 1888 versammelte sich die Gemeinde zu Gottesdiensten in einer neu gebauten Turnhalle, welche mit dem notwendigen Inventar versehen war und bis zur Einweihung der neuen Kirche genutzt wurde.

Die feierliche Grundsteinlegung für ein größeres Kirchengebäude fand am 3. Juni 1889 statt. Der Bau wurde auf einer Fläche von 1.500 qm nach den Plänen des Dresdner Architekten Schramm errichtet. Am 5. Juli 1891 empfing das neue Gotteshaus - ein neugotischer Ziegelrohbau mit Spitzen und Türmchen, belebt durch reichliche Sandsteinverwendung - seine Weihe. Zunächst trug es wieder den Namen St.-Peter-Pauls-Kirche.
Seit 1974 verfügt die Kirche über eine neue Orgel der Firma Jehmlich aus Dresden. Sie zählt zu den besterhaltenen Orgeln der Stadt. Die im Oktober 1890 geweihten Glocken wurden zusammen mit dem Orgelprospekt 1917 für den Krieg abgegeben. Auch zwei der 1920 geweihten Bronzeglocken opferte die Gemeinde 1942. Doch seit dem 6.Oktober 1957 ist das Dreigeläut in dem 75 m hohen Turm wieder komplett. Es wurden zwei Stahlgußglocken angeschafft. Eine elektronische Kirchturmuhr wurde 1990 installiert. Pünktlich zum 100 jährigen Jubiläum wurde das Kirchendach 1991 neu gedeckt. Die Kosten wurden vom Denkmalamt und durch Spenden getragen.
Doch mit der Eingemeindung von Altchemnitz, und mit den bereits existierenden Pauli- und Petrigemeinden in Chemnitz, machte sich eine Namensänderung erforderlich. Deshalb wurde die Geschichte der Kirchgemeinde ab 1894 unter dem Namen St. Michaelis fortgesetzt. Die Kirche bietet 850 Besuchern Platz. Der Altar und die Kanzel bestehen aus Sandstein. Den Aufsatz aus Eiche tragen Säulen aus Serpentinstein. Während des Bombenhagels am 5. März 1945 wurde das Gemeindehaus zerstört und auch die Kirche erlitt Beschädigungen besonders an den Fenstern. Sie wurden in den darauf folgenden Jahren erneuert.

Im Juni 2001 begann die Sanierung des Kirchturms. Die Industrieluft hatte dem Sandstein am Turm stark zugesetzt, so dass eine Erneuerung dringend erforderlich wurde. Die Gesamtkosten der Sanierung, welche 2002 abgeschlossen wurde, beliefen sich auf 1,07 Mio. DM. Die Finanzierung übernahmen die Stadt Chemnitz, die Sächsische Landeskirche, das Regierungspräsidium Chemnitz sowie die Gemeinde.
Quelle: Michaelisgemeinde

 

 

Balken suedbahnhofsuedbahnhof alt neukarte suedbahnhof

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1908 kam der Südbahnhof als weiterer Bahnhof nach dem 1880 eröffnetem Kohlen- und Güterbahnhof Kappel im Stadtgebiet hinzu. Heute wird der Südbahnhof als Kultur - und Veranstaltungszentrum genutzt.

 

 

Balken anna245sparkasse alt neukarte anna sparkasse

  • Sparkasse_Anna
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1908 kam der Südbahnhof als weiterer Bahnhof nach dem 1880 eröffnetem Kohlen- und Güterbahnhof Kappel im Stadtgebiet hinzu. Heute wird der Südbahnhof als Kultur - und Veranstaltungszentrum genutzt.

 

 

Balken anna seelenbinderAecke annaberger alt neukarte anna seelenbinder

  • Annaberger_BaudesSuedringes1976
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Balken schulstrasseschulstrasse alt neukarte schulstrasse

 

 

 

Balken suehnekreuzsuehnekreuz alt neukarte suehnekreuz

Das Sühnekreuz befindet sich an der Annaberger Straße 150 am Straßenbahndepot. Die Inschrift auf der verwitterten Platte ist folgende:
ALS SÜHNE FÜR EINE MORDTAT VERMUTLICH 15. ODER 16. JH ERRICHTET. WURDE SPÄTER MIT DER SAGE VON EINEM ERMORDETEN POSTILLION VERBUNDEN.

 Das Kreuz ist (seit 1902?) in einen Sockelstein eingelassen. Es wurde mehrmals im engeren Umkreis versetzt, meist in Zusammenhang mit dem Ausbau der Annaberger Straße und mit Veränderung der Straßenführung, z.B. 1902. Damals wurde das Kreuz auf Initiative des Vereins für Chemnitzer Geschichte vor der Vernichtung bewahrt. Seit dem bis 1958 im Vorgarten des Hauses Annaberger Straße 150, wo es im 2. Weltkrieg beim Luftangriff verschüttet und später wieder an der nordöstlichen Ecke dieses inzwischen im Gelände des Straßenbahnhofes aufgegangenen Grundstücks aufgestellt worden war. Im Zuge der Verbreiterung der Annaberger Straße entfernte man es zeitweilig und stellte es am 19.11.1964 am jetzigen Standort auf.
 Über den Kreuzstein in Altchemnitz, der nach Regulierung der Straße auf Wunsch des Ver. f. Chemnitzer Geschichte und mit Erlaubnis des Grundbesitzers nächst der alten Stelle wieder errichtet worden ist, erzählen die alten Leute dort nach Mitteilung von Richard Hösel, daß ein vom Wege abweichender Postillion von den Adjacenten erschlagen worden sei; Veranlassung waren Streitigkeiten über Grundbesitz und Wegerecht unter den "Adjacenten". (Wiechel 1911)

Sage: Die Sage von einem in der Nähe ermordeten Postillion wurde gewiß sehr spät mit dem seit langem vorhandenen Kreuz verknüpft. Es wird auch als Bezeichnung einer kirchlichen Sprengelgrenze gedeutet.

Quelle: www.suehnekreuz.de

 

 

Balken becker schrapsBecker schraps alt neukarte becker schraps

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1811, nach Ablauf der Privilegien der ersten Chemnitzer Spinnereien von Bernhard und Wöhler & Lange, errichtete Becker & Schraps eine mit Wasserkraft betriebene Baumwollspinnerei an der Stelle der einer alten Tuchwalkmühle. Der Standort an der Chemnitz an der Straßburger Straße war mit bedacht gewählt, da hier das Wehr am besten genutzt werden konnte. Schon von weitem sah man das 5-geschossiges Haus, in dem Platz für 8000 Spineln sein musste.
Ab 1847 hielt auch Kattun- und Zeugdruckerei in den Gebäuden Einzug. Zu den hergestellten Artikel gehörten u.a. bedruckte Baumwollgewebe, bedruckte Gewebe und Baumwollgarne. Zum einsatz kamen schon früh diverse Dampfmaschinen, z.B. von der Fa. Pfaff. In Ihrer besten Zeit beschäftigte Becker&Schraps in allen Unternehmensteilen 2500 Mitarbeiter, wovon viele Kinder waren.
Nach Tod von Becker führten Dörstling und Kirchner das Unternehmen bis 1862 weiter.Später erfolgte durch Fa. Giehler die Herstellung von Schirme und Kleidung. 1945 wurde das Areal beim Bombenangriff auf Chemnitz zerstört und die Reste bis 1950 abgetragen.

Christian Gottfried Becker
Der am 23. Oktober 1820 in Oberlichtenau geborene Becker, war der erste Großindustrielle in Chemnitz und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass sich Chemnitz zum „sächsischen Manchester“ entwickelte. Vorbildlich war sein soziales Engagement für die Ärmeren besonders während der Hungersnot 1816/1817, als er in Polen große Mengen Getreide kaufte und zu moderaten Preisen zur Verfügung stellte bzw. verschenkte.
Als Sohn eines Pfarrers machte Becker sich nach einer kaufmännischen Ausbildung in Dresden 1795 selbständig. Zwei Jahre später gründete er zusammen mit dem Weber Schraps die Firma Becker & Schraps. 1802 gründete er eine Kattundruckerei, die sich bis 1810 zu einer der drei größten in Chemnitz entwickelte. Er beschäftigte zeitweise 2500 Arbeiter und damit fast ein Viertel der Chemnitzer Einwohnerschaft. Er starb mit 49 Jahren an einer Herzerkrankung.
Die Chemnitzer errichteten Christian Gottfried Becker zum 100. Geburtstag 1871 aus Dank ein bronzenes Denkmal, das den Mittelpunkt des nach ihm benannten Beckerplatzes bildete. Es wurde als Kriegsmetallspende Anfang der 1940er Jahre abgebaut und eingeschmolzen.
Der Bruder Christian Gottfried Beckers war der Urgroßvater der Bremer Künstlerin Paula Modersohn-Becker.
Quelle: Wikipedia.de

 

 

Balken sachsesruhsachses ruh alt neukarte sachsesruh

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  • sachsesruh

Als „Sachses Ruhe“ bezeichnete man den Park an der Becker-, Straßburger- und Rößlerstraße, welcher heute zum Stadtpark gehört. Der damalige Besitzer der Flächen Herr Dr. Gottholf Leberecht Sachse ließ ihn 1798 als Park anlegen und wurde 1884 an die Stadt Chemnitz verkauft.

Später erhielt das Restaurant an der Beckerstraße den Namen Sachses Ruh. Heute erinnert noch die Kleingartenanlage an der Straßburger Straße daran.

 

 

Balken accacc alt neukarte acc

  • ACC_Altchemnitz
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